
mit Namen
LEGENDE wurde 1979 in Florida / USA von DICK AVERY designt und von der CHRIS CRAFT WERFT gebaut.
Der Vorbesitzer von LEGENDE, Herr TIBUS, einem Boot-Importeur aus Rhumspringe, liess LEGENDE (damals noch namenlos) von USA nach Europa verschiffen und LEGENDE trat 1979 die 1. Reise an, allerdings auf trockenem Kiel.
LEGENDE kam erst einmal nach Rhumspringe (mitten in Deutschland, weit weg von jeglichem Gewässer) in eine riesige Lagerhalle, Sitz der Firma TIBUS-BOOT IMPORT, da die neuen Besitzer sie erst noch „einrichten“ wollten.
Jedoch die Jahre vergingen und nie schaffte es die Familie Tibus, aus zeitlichen Gründen, LEGENDE einmal ins Wasser zu lassen, denn immer zur Hauptsaison zum Boot fahren, mussten sie ja selbst ihren grossen Bootshandel betreiben und arbeiten.
Die Erstwasserung von LEGENDE wurde Jahr für Jahr auf „später“ verschoben.
So kam es also, dass LEGENDE über 23 Jahre ihres "Lebens" trockenen Kiels in der grossen Verkaufs- und Lagerhalle verbrachte ohne je Wasser gesehen zu haben! Und ohne je geschwommen / gefahren zu sein!
Bedauerlicherweise verstarb der erste Besitzer Herr Tibus plötzlich und kam leider selber nicht mehr in den Genuss sein eigenes, geliebtes Schiff einmal zu fahren.
Foto: Schwertransport mit Sondergenehmigung

Seine Familie bot LEGENDE später (2003) schliesslich, schweren Herzens, zum Verkauf an und liess es mit Tieflader, als Schwertransport, nach Neustadt (Holstein) an die Ostsee, in den Yachthafen ANCORA bringen um das Schiff dort, zum ersten Mal in seinem „Leben“, ins Wasser zu lassen und ihm mit dem Namen LEGENDE zu taufen und testeten es dann selbst, zum 1. Mal, insgesamt nur ganze 12 (zwölf) Stunden lang!!
Das heisst, als wir LEGENDE "übernommen" haben, hatten die beiden Cummins-Diesel-Motoren gerade
erst 12 Betriebstunden hinter sich !!!
Das grosse Doppelbett in der Achterkajüte war immer noch in Original Folie verpackt! Das Design der Innenausstattung ist zwar von 1979, aber alles war absolut neuwertig! Fast unglaublich, nach so langer Zeit.
Wir planten, das neu erworbene Schiff, im kommenden Jahr, im Mai 2004, von Neustadt/Holstein über die Ostsee, dann durch den Nord-Ost-Kanal und dann von dort in die Nordsee – und von dort aus in die Weser, nach Bremen zu fahren – dort war ein grosses Container-Transport-Schiff gebucht, welches LEGENDE von Bremen aus nach Palma de Mallorca verschiffen sollte.
So lag LEGENDE schliesslich erst einmal in Neustadt / Ostsee als wir sie "bezogen" (Wir brachten mit dem Auto, aus Spanien, schon allerhand Sachen mit, denn wir planten bereits die Abholung mit LEGENDE von Mallorca aus, nach Hause in unseren Heimathafen VINARÓS, an der Costa Del Azahar, aber dazu später)
Zuerst lernten wir mit Hilfe von Klaus-Dieter Schallehn, vom Boot-Import TIBUS (er ist neuer Inhaber) das Schiff und seine Technik kennen. Klaus-Dieter wollte die Fahrt von der Ostsee bis Bremen mitkommen, um zu sehen, dass alles mit der Yacht, nach Jahrzehnte langem Stehen in der Halle, auch in Ordnung ist! Das fanden wir natürlich grossartig!
Am frühen Abend betankten wir das Schiff mit ca. 1300 Liter Diesel, um für die Abreise, am nächsten Tag, bereit zu sein.
Nach dem Tanken zogen wir uns alle um und wollten zum Abendessen in ein Restaurant fahren, als Oliver sagte: Hier in der Achterkajüte ist der Teppich nass! Ich und Klaus-Dieter glaubten an einen schlechten Scherz! Leider stimmte es, man hörte es sogar von irgendwoher TROPFEN!
Einer, der beiden frisch betankten,
EISENTANKS lief aus!!!
FOTO: undichter Tank / leaking tank!
Man konnte erst nichts sehen (ausser dem nassen Teppich) sondern nur hören - weil die 2 riesigen Tanks unter dem Doppelbett fest eingebaut sind! Es tropfte hörbar und stetig!
A L A R M - S O S !
Glück im Unglück war, dass in Neustadt, Europas grösster Sportboothafen, alles vor Ort ist was mit Booten zu tun hat und wir trotz Feierabend noch jemanden fanden, der unseren Treibstoff schnell in Fässer abpumpte (nicht auszudenken, wenn die Bilgepumpe den auslaufenden Dieseltreibstoff ins Meer abgepumpt hätte...!), also bauten Oliver und Klaus-Dieter den Tank aus, um das Leck zu finden. Dabei musste das ganze Bett (alles Mahagoniholz) auseinander gebaut werden, das war schrecklich mit ansehen zu müssen. In kürzester Zeit war das ganze Schiff eine riesige Baustelle. Chaos überall, in jeder Kajüte. Das alles war schon sehr mühselig und es roch überall stark nach Diesel. Mit Entsetzen stellten die beiden dann fest, das es nicht dieserTank war, den sie gerade freigelegt hatten, sondern der ANDERE Tank daneben!!
Also, die ganze langwierige Prozedur noch einmal von vorne! Das dauerte bis in den frühen Morgen! Ohne Abendessen.
Foto: Chaos im Schiff nach Tankausbau - Mai 2004
Da wir immer noch mit LEGENDE vor der Tankstelle lagen mussten wir einen improvisierten Tank "bauen" …
… um ein Stück weiter fahren zu können, (kein Tank, kein Treibstoff, keine Fahrten!) damit in Ruhe, am nächsten Tag, an anderer Stelle, weiter gearbeitet werden konnte.
Diese kurze Nacht verbrachten wir natürlich nicht
, wie vorher geplant, an Bord, sondern in einem nahe gelegenen Hotel.
Wir beschlossen auch, Frau Tibus, der Verkäuferin des Schiffes, erst am nächsten Morgen davon in Kenntnis zu setzen. Sie sollte die Nacht, im Gegensatz zu uns, nicht auch noch schlaflos verbringen müssen.
Das Ursache für die Undichtigkeit war, dass die beiden Eisentanks zwar all die Jahre NIE komplett leer waren, aber sich dennoch, im Laufe der Zeiten, Kondenswasser in den Tanks gebildet hatte und beim jahrelangen Stillstehen, in der Halle, hatte sich das Wasser nach unten, auf den Eisenboden abgesetzt und Löcher in das Eisen „gefressen“ und es vor sich hin rosten lassen... Diesel schwimmt oben, wer hätte daran gedacht? An alles wurde in den Jahrzehnten gedacht, das Schiff wurde jedes Jahr, obwohl nie gefahren, überprüft, gesäubert, gefettet, etc…
Das zweite grosse Problem war, dass wir einen festen Termin in Bremen hatten um das Boot nach Mallorca "verschiffen" zu lassen und würden wir diesen Termin nicht einhalten können, hätten wir trotzdem ein paar viele tausend €uronen bezahlen müssen! Also, war sehr grosse Eile geboten! Zum Glück hatten wir, für alle Fälle, mehr Zeit eingeplant und so blieb uns doch noch eine Woche bis zur Verschiffung.
Die Verkäufer, beide sehr besorgt, boten uns an, das Schiff zurückzunehmen - aber wir wollten es dennoch behalten und nicht vom Kauf zurücktreten - es konnte ja eigentlich keiner etwas dafür! Und wir hatten LEGENDE doch schon so lieb gewonnen, trotz allem!
Die Lösung des Problems waren 2 neue spezial Edelstahltanks, die genau auf Mass gebaut werden mussten und das innerhalb von nur wenigen Tagen. Klaus-Dieter Schallehn fand dort, im Hafen Neustadt, eine deutsche Firma (OLAF BACKE) die uns die Spezialtanks aus Edelstahl, in nur wenigen Tagen bauten und lieferten. Riesen Dank an dieser Stelle.
Das alles haben die Verkäufer von (TIBUS) netterweise bezahlt. In der Zwischenzeit hatten wir uns allerdings noch die Finger blutig geschrubbt, bis der Diesel überall raus war und alles wieder sauber war.
Als die Tanks fertig eingebaut waren, waren wir alle sehr erleichtert. Wie man hier auf dem Bild (v. l. Klaus-Dieter und Oliver) erkennt!
Ein super Team!
Wir bekamen noch unseren 1. Besuch an Bord. Unsere langjährige Freundin Betty mit ihren Kindern und Hunden aus Hamburg, kamen uns spontan hier im Hafen zu besuchen!
Dann konnte es endlich losgehen, Klaus-Dieter, der uns das Schiff verkauft hatte, liess es sich nach wie vor nicht nehmen, mit uns die Überführung nach Bremen zu machen.
Am Morgen, der Abfahrt nach Bremen, hörten wir über Funk :
"UNWETTER - WARNUNG"! "Bitte fahren Sie nicht raus auf See !!! "
Wir hatten jedoch keine Zeit mehr, wir mussten das Transport-Schiff in Bremen pünktlich erreichen und fuhren trotzdem in das Unwetter hinaus auf die Ostsee.
Wir mussten alles sichern und festbinden, alles schleuderte oder fiel herum, das Schiff quälte sich durch die Wellen, durch den starken Wind und die Gischt konnte man kaum durch die Scheiben sehen. Wir mussten uns selbst sehr gut festhalten um nicht dauernd zu stürzen! Das ging stundenlang so. Sehr heftig - aber, man kann ja nicht einfach sagen "So, ich habe keine Lust mehr, ich möchte mal eben aussteigen.." Nix, da mussten wir jetzt durch! Kirmes ist der reinste „Kindergarten“.... (..und ich hatte immer Angst vor Achterbahnen...)
Das war genau die Situation, die Oliver immer vermeiden wollte und sagte: "Frau, bleib' besser zuhause (in Spanien), die Ost- und Nordsee schädigen dich möglicherweise nur... und du willst dann sicher nie mehr Boot fahren...!" Natürlich wollte ich aber auch die Jungfernfahrt miterleben, das war doch klar.
Nichts von alledem traf jedoch ein - ich fühlte mich auf diesem Schiff trotzdem absolut sicher und ich konnte mit Stolz berichten, dass mir, trotz des heftigen Seegangs, auch kein bisschen übel wurde! Bis heute war ich noch nie seekrank, zum Glück.
Sicher war ich schliesslich auch froh, als wir endlich in den ruhigen Nord-Ostsee-Kanal einbiegen konnten! Das wurde eine richtige sonnige "Kaffeefahrt" und wir verbrachten hier eine erste ruhige und erholsame Nacht.
Foto: Schleuse Nord-Ostsee-Kanal Mai 2004
Foto: Schleuse Nord-Ostsee- Kanal Mai 2004
Foto : Nord-Ost-Kanal Liegeplatz: GIESELAU Mai 2004
Am nächsten Tag fuhren wir vom Nord-Ostsee-Kanal hinaus in die Nordsee - wir waren jetzt auf alles gefasst, aber sie blieb >relativ< ruhig und die Sonne schien sogar. Dick eingepackt in warmen Daunenjacken verbrachten wir die Fahrt sogar auf der Flybridge und beobachteten die dicken Robben auf den Sandbänken und genossen die Sicht von hier oben.
Wir wollten den Weg ein kleines bisschen abkürzen und sind links in der Fahrrinne der Containerschiffe gefahren (es waren auch weit und breit keine Containerschiffe zu sehen, es war Sonntag...) als wir dann leider zu spät sahen, dass uns die WASSER-POLIZEI verfolgte und uns mitten auf hoher See stoppte! "Fahrzeugpapiere bitte!"
Straftat: Wir waren "Geisterfahrer", weil wir links gefahren sind !!! Ja ja, voll erwischt! Aber was sollte uns jetzt eigentlich noch erschüttern? (Die „Knolle“ von 150,- €uro haben wir jedoch nie erhalten!)
Nachdem wir an dem wunderschönen Leuchtturm "Roter Sand" (der aus der Thomy-Werbung bekannt ist)...
...vorbei waren, dauerte es auch nicht mehr lange bis wir in Bremerhaven waren - wo wir anlegten und abends mit Freunden, die uns hier besuchten, (aus unserer alten Wahl-Heimat Seefeld, am Jadebusen), eine Pizza essen gingen.
Am nächsten Tag, kamen wir schliesslich um 12ºº h mittags in Bremen an!
LEGENDE sollte an diesem Tag bereits um 16ººh verladen werden! Wir dachten nur: „Geschafft, das war knapp“ – Als dann aber ein Anruf von der Reederei kam, die LEGENDE heute verschiffen wollte:
„Sorry, der Transport entfällt leider heute, das Containerschiff kommt eine Woche später, wegen schlechter See!“
Na super, dafür die ganze Hektik und der Stress!?
Aber was sollten wir machen, wir konnten es nicht ändern.
Klaus-Dieter verabschiedete sich von uns in Bremen. Oliver und ich nutzten nun die eine Woche „gewonnene“ Zeit um das Boot mit neuen Teppichen auszulegen und weiter zu reinigen etc... und um einen kleinen Abstecher nach Krefeld (unsere alte Heimat) zu machen um die Verwandtschaft zu besuchen..
Genau eine Woche später wurde tatsächlich pünktlich in Bremen verladen. Das Containerschiff „Artisgracht“ hob LEGENDE mit einem grossen Kran in den tiefen Keller, zwischen mannshohen und meterlangen Rohren, unglaublich!
.JPG)
.JPG)
.JPG)
.JPG)
10 Tage später konnten wir LEGENDE auf Mallorca, im Königlichen Yachthafen von Palma, unbeschadet abholen. Von dort aus fuhren wir unsere LEGENDE dann, quer rüber ans Festland, an die Costa del Azahar und alles ohne jegliche Probleme und bei schönstem Wetter.
Hier "wohnt" LEGENDE nun im Hafen vom Club Nautico Vinarós in Spanien und wir haben schon viele Urlaube auf Ibiza und Formentera verbracht und auch ansonsten viele Touren entlang der Küste gemacht!
Foto: Oliver und Sonja auf der Flybridge vor Peñiscola
D A N K E an das Team von:
Klaus-Dieter von TIBUS - Boote - IMPORT in RHUMSPRINGE
An dieser Stelle möchten wir nochmals einen grossen Dank nach Rhumspringe richten - das war eine tolle Kauf-Abwicklung nach dem ganzen Stress - mit einem "Happy End" !!
Und wir beglückwünschen Klaus-Dieter herzlich zu seiner Übernahme der Geschäftsführung des Bootsimports TIBUS
...und nicht zu vergessen: Dank auch an dem Team von Ems-Shipping aus Leer, die das Schiff professionell mit dem Team von der "Artisgracht" verschifft haben!
Übrigens: Von dem Malheur ist nichts mehr sichtbar und auch nicht' s mehr zu riechen!
Foto: Achterkajüte


In Spanien!
Hier in Peñiscola, wo wir mit unseren erwachsenen Söhnen Nicolas und Tobias seit 2000 fest leben und arbeiten, machen wir jetzt die schönsten Touren, wie z.B. zu den Columbretes Inseln, die ganze Küste der Costa del Azahar (dt.Orangenblütenküste), die Costa Daurada, die Costa Blanca und natürlich die Balearen Inseln. Oder wir fahren einfach nur raus zum Angeln.
Mit Vorliebe verbringen wir unsere Ferien aber auf, bzw., um die PITYUSEN (Ibiza und Formentera) und ankern immer dort in den herrlichen Buchten und sind nur in den Yachthäfen anzutreffen um zu Tanken oder Wasser zu bunkern. Es gibt nichts Schöneres, als morgens den Tag in dem kristallklaren Wasser schwimmend zu beginnen!
Bei den Überfahrten vom Festland zu den Inseln begleiten uns stets Delfine, die es lieben in unseren Bugwellen zu schwimmen. Auf hoher See ist uns schon ein Pottwal begegnet, der neben LEGENDE schwamm - in der Grösse von LEGENDE! Laut Ocean-Care, denen ich ein Foto zur Walsichtung sendete, war es ein POTTWAL! Ein unbeschreibliches Erlebnis.
Anreiseziel ist immer erst SAN ANTONIO auf Ibiza, welches von Vinarós aus das nächst gelegenste Ziel ist (ca. 180 km) hier ankern wir in der grossen Bucht des Yachthafens (Bojen sind hier PRIVAT) und abends gehen wir zur Promenade des CAFÉ DEL MAR (TIPP!) und schauen den Sonnenuntergang bei schönster Chillout Musik und leckeren Speisen an. Immer ein riesen Event dort!
Einige unserer TIPPS
(...zum Ankern, Ausflüge und mehr):
Von SAN ANTONIO aus starten wir dann zu unseren Lieblingsbuchten von IBIZA -
je nach Windrichtung - zum Beispiel:
- Cala SANT MIQUEL > im Norden, Tipp: sonntags mit dem Dinghi r über zum Hippie-Strand BENIRÀSS, siehe Foto...
- ...hier hat NINA HAGEN einst geheiratet. Sonntags treffen sich hier Jung- und Althippies und trommeln dem Sonnenuntergang entgegen. Ein riesen Spektakel, mit dem Auto kommt man kaum an den Strand heran, Parken muss mehrere KM weit, so voll ist es dort! Mit dem Boot kein Problem!
- Cala PORTINATX > Tipp: Zulu Lounge Restaurant-Bar mit Blick aufs Wasser und guter Küche! Hier liegt man ziemlich ruhig und geschütz und das Wasser ist herrlich.
- PLATJA DES SES SALINES > Tipp: mehrere herrliche Chiringuitos = dt.Strandbars! Mit Promifaktor! zB. MALIBU, JOCKEY CLUB, SA TRINXA . Hier in der Bucht müssen ANKER-Bojen reserviert werden! Siehe Link-Tipp auf der rechten Seite.
- Cala PORROIG, hier kann man sehr gut ankern und die Bucht ist sehr ruhig, keine Restaurants, diese findet man nach einem kurzem Fussweg, rüber zur Cala ES JONDAL, oder Tipp: von hier PORROIG, mit dem Dinghi zur kleinen unscheinbaren Bucht ES TORRENT, hier gibt es keine Radios, keine Jetski's etc, hier ist es extrem ruhig, darauf legt man grossen Wert. Allerdings ist hier ein Kiesstrand, aber ein fantastisches Fischrestaurant!
- IBIZA- STADT und Cala TALAMANCA, nächste Bucht, neben dem Hafen von Ibiza. Früher konnte man immer im grossen Hafenbecken vor IBIZA ankern, das ist seit 2008 streng verboten! Bisher konnte man überall vor der Einfahrt MARINA BOTAFOCH ankern und von dort mit dem ZODIAC direkt in die Stadt fahren. Da das nun verboten ist, hier unser heisser TIPP: In der Cala TALAMANCA, liegt 2 km östlich von EIVISSA (katalanisch für Ibiza-Stadt), fährt man, vom Meer aus gesehen, ganz links mit seinem ZODIAC an den Strand und parkt es dort, dann überquert man zu Fuss ein paar Strassen, in Richtung MARINA BOTAFOCH und schaut dort nach der grossen Tafel mit den BOOT-TAXI-Fahrplänen und lässt sich von dort bequem, für 2,-€ pro Kopf, bis in die Stadtmitte von EIVISSA fahren! Das letzte BOOT-TAXI zurück geht um 1ººh nachts. In der Cala TALAMANCA ragen ein paar kleine Felsen aus dem Meer, es ist nicht ratsam, dort im Dunkeln zu ankern!! Ausserdem kommen immer wieder ungemütliche Wellen von den vorbeifahrenden Fährbooten in die Bucht herein. Fluglärm quasi im Minutentakt. Die Bucht eignet sich eigentlich nur um IBIZA-STADT zu besuchen, wirkliche Ruhe findet man woanders besser! Supermarkt direkt (ganz links) am Strand.
- IBIZA-STADT, 2.TEIL: Falls es wegen unpassender Windrichtung nicht möglich ist in der Cala TALAMANCA zu ankern kann man alternativ in der....
- ...Cala SES FIGUERETES ankern, die offene Bucht liegt direkt, südwestlich, unter dem hinteren Teil der Altstadt von IBIZA. Auch hier muss man sich einen Platz für das ZODIAC suchen, am Badestrand wird man immer weggeschickt, dann weiter links versuchen, dort gibt es eine Stelle, am Zaun, wo kein "reeler Badestrand" ist, dort liegt das ZODIAC ganz gut. Von hier aus muss man ca. 1500 m bis zur Stadt laufen, auf einer Geschäftsstrasse, leider nicht die schönste Gegend von Ibiza. Aber ok. Sicher gibt es hier auch ein Auto-Bus in die Stadt, haben wir aber nie getestet. Supermarkt direkt in der Nähe. Hier gibt es viele Restaurant an der Strandpromenade. Auch hier Fluglärm .
- PLATJA DE SES ILLETES, 3 km langer Dünenstrand, an der Westseite im Norden. Das Schönste Meer weit und breit, ohne Steine, Felsen oder Algen im Wasser, nur feinster weisser Sand! Natürlich ist es tagsüber, in der Hauptsaison sehr voll, am Strand findet man überwiegend italienische Touristen , wie auf ganz FORMENTERA. Auch das Meer hier ist voll, mit Yachten - auch mit den sogenannten MEGA-Yachten. Kein Wunder, dass hier die Paparazzis... siehe Foto... ...mit riesen Teleobjektiven, vom Strand aus oder per Luft, im Helikopter, nach Promis lauern! Im nödlichen Teil des Strandes findet man einige Chiringuitos, zb. "JUAN y ANDREA"... siehe Foto,... oder "ES MINISTRE" oder "LA PIRATA", die aber fast immer ausgebucht sind, man muss hier umbedingt reservieren! Es gibt TAXI-BOOTE die einen von der eigenen Yacht abholen und an den Strand ins jeweilige Restaurant fahren. Abends haben die jedoch alle geschlossen - was die nächtliche Ruhe hier (fast) garantiert! (Wenn nicht auf einer Yacht mal gefeiert wird) Von diesem Strand aus, kommt man nach wenigen Metern zu Fuss auch auf die andere Seite, der östlichen Seite des schmalen Inselstreifens! Hier ist der FKK-Strand, Platja de LLEVANT.
- Weiter südlich, aber wieder auf der Westseite, ist quasi die Verlängerung von LES ILLETES, hier ist der Strandabschnitt PLAYA CAVALL DE'N BORRÁS. Hier wird abends am Strand immer gefeiert (wenn man mal genug von der Ruhe hat ;-)) Auch hier fast nur ITALIENER - man glaubt, man wäre in ITALIEN! Zwischen den Dünen sind einige schöne CHIRINGUITOS in denen man gut Speisen kann, mit Blick auf Meer und Yachten und abends MOJITO - Cocktails, bei Sonnenuntergang geniesst. Es ist immer rappelvoll hier am Abend (Glas MOJITO kostet (im Sommer 2008) um die 12,50 €uro, Krug-Liter Mojito gibt es für 35,-€uro, lohnt sich vor allem, wenn man sich nicht dauernd in die riesenlange Schlange an der Bar stets anstellen möchte!) Die Italiener verstehen es zu feiern, es sind sehr angenehme Partygäste! Party dauert aber nie die ganze Nacht, um Mitternacht ist meist Feierabend.
- Im Beach Club TIBURON muss man auch Tische reservieren, Per Funk: Kanal 08 . Per Telefon: 659 638 945 oder via email: tiburon-formentera[at]wanadoo.es Wer will kann sich mit dem Restaurant eigenen Schlauchboot-Taxi abholen lassen. Oder in die BIGSURLIFE Bar/Restaurant, wo die Drinks ein bisschen billiger sind und die Party meist etwas lauter. Auch hier ist ab Mitternacht Ruhe! Das Restaurant (KÜCHE) von ES MOLI DE SAL, weiter nördlich gelegen, am weissen Turm erkennbar, hat länger geöffnet und dort geht's "gesitteter" zu ;-)
- Die Hafenstadt LA SAVINA ist ganz gemütlich. Im Hafen findet man einige nette Bars und Restaurants. Einen Liegeplatz im Hafen zu finden ist unmöglich, stets ausgebucht. ANKERN kann man etwas weiter südlich von LA SAVINA, in der Cala CALO D'ES OLI, siehe Foto...
...die liegt vor der kleinen LAGUNE "Estany des Peix" bei LA SAVINA. Hier sind Anker-Bojen die vorher reserviert werden müssen (gratis) Link mit Infos ist hier rechts zu finden! Falls alle Bojen besetzt sind kann man (noch) so ankern, aber dann nicht im Seegras! Sand-Lücke suchen! Im Jahre 2008 haben die Kontolleure noch ein Auge zugedrückt und uns ohne Boje ankern lassen. Von dieser Bucht kann man mit dem Schlauchboot in den Binnensee reinfahren, aber...
- ...VORSICHT, die Markierung zur Einfahrt in den Binnensee ist mehr als mysteriös (er-kennen nur Einheimische!) und ausserdem kommt man mit der Aussenborder-Schraube schnell in den Sand nebst Seegras und verfängt sich dort! Man muss hier schräg/seitlich zur Einfahrt, von rechts nach links (vom Meer aus gesehen) neben der gelben Boje hineinfahren und dann GERADE, rechts, auch vom Meer aus gesehen, an den beiden länglichen Tonnen (Bojen) vorbei fahren. Hier am Strand vor dem sehr empfehlenswerten RESTAURANT "CAFE DEL LAGO" das Schlauchboot ablegen und hier die beste Pizza essen - mit Blick auf den See, oder in die kleine Stadt gehen. Einen wunderbaren, wirklich leckeren MOJITO, für nur 6,-€uro (Preis 2008), kann man rechts (vom Wasser aus gesehen) neben dem Restaurant Cafe del Lago trinken, in der kleinen Hotel-Bar-Terrasse.
- Extra-Tipp: Hier hinter ist auch ein kleiner Supermarkt, hier findet man täglich frisches DEUTSCHES BROT, auch sonntags WARM und ganz ganz frisch! Lecker und lange haltbar, wenn man es anschliessend toastet.
- In der CALA SAONA, im Westen von Formentera, siehe Foto...
reicht der kleine Pinienwald bis an die Bucht. Herrliches Wasser, kleiner, aber feiner weisser Sandstrand und ein kleines Hotel mit Internet (voller Italiener, was sonst) zwei Restaurants und ein tolles kleines Chiringuito von José und Toni (Vater und Sohn) mit dem besten MOJITO-Mixer weit und breit (mit Muskelkraft und viel Liebe geschüttelt) und dem allerbesten MOJITO den wir je getrunken haben. Für nur 8,- €uro. Wunderschönmer Blick auf den Sonnenuntergang hinter den ankernden Yachten. Ruhige Ankerbucht, da das Chiringuito auch um Mitternacht zu macht.
- Achtung! Jeden Abend kommen ein paar heftige Wellen von den vorbeifahrenden Schnellfähren, ca 19ºº bis 20ºº Uhr, (die sieht und hört man hier aber nicht) in die Bucht, die die festgebundenen Schlauchboote manchmal umschmeissen (Aussenborder unter Wasser!)
- In der Cala Saona gibt es einen Motorroller-Vermieter und einen Mini-Supermarkt
sonia[at]tuckerboot.com
Text + alle Fotos copyright 2008 by S. Oelgart - Peñiscola

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen